Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16. Oktober 2025 über ein gezielteres Früherkennungsangebot auf Prostatakrebs beraten: mittels Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) und Magnetresonanztomographie (MRT). Der G-BA wird im ersten Schritt den aktuellen Stand des medizinischen Wissens zum risikoadaptierten Screening für Männer recherchieren und bewerten, um auf dieser Grundlage zu beraten, wie das neue Angebot im Detail ausgestaltet sein muss. Mit einem Ergebnis ist spätestens in zwei Jahren – also im Oktober 2027 – zu rechnen. Anlass für das nun offiziell gestartete Bewertungsverfahrens war ein Antrag der Patientenvertretung im G-BA und des unparteiischen G-BA-Vorsitzenden, Prof. Josef Hecken.